Gottesdienst digital - 17.01.2021

Alle Texte und verschiedene Liedvideos finden sich in einem Padlet.

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Passwort: Wasser&Wein

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ANKOMMEN – GOTT BRINGT UNS ZUSAMMEN

Musik zum Eingang

 

*Votum und Eingangswort

Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes feiern wir diesen Gottesdienst. Amen.

In Johannes 1 wird uns zugesprochen: „Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade." | Joh 1,16

 

Begrüßung

Herzlich willkommen zu unserem digitalen Gottesdienst. Jede und jeder feiert bei sich Zuhause – verbunden sind wir durch die Geistkraft.

 

Lasst uns beten:

*Eingangsgebet (EM 748)

Mein Gott,

ich danke dir für all das Schöne,

das ich erlebe:

für die Menschen, die mir nahestehen,

mit denen mich Liebe und Freundschaft verbinden,

und für alle fremden Menschen,

die mich Neues kennenlernen lassen.

 

Ich danke dir für alle Schritte,

die wir aufeinander zu machen,

und für jedes Wort,

das Gräben überwindet.

 

Ich danke dir für die Erfahrung,

dass ich über mich selbst hinauswachsen kann,

und dass nach jeder Nacht

ein neuer Morgen kommt.

 

In all diesen Zeichen der Hoffnung bist du.

In jedem Regenbogen,

in jeder Ameise,

in jeder Knospe,

im Wind, der mir durchs Haar fährt,

zeigst du dich mich

und lässt mich deine Gegenwart erfahren.

 

Danke, mein Gott,

für das Leben, das du mir schenkst.

Amen.

 

Eingangslied „Our God“ (KB 960)

Englischer Text im Video: https://www.youtube.com/watch?v=iO-qvwgTq2Q

Deutscher Text:

Wasser wird Wein, Blinde sehn, Brot wird vermehrt, Lahme gehn. So bist nur du, Herr, du allein.

Licht scheint in dunkelste Nacht, Armen wird Hoffnung gebracht. So bist nur du, Herr, du allein.

 

Refrain

Gott, du bist größer, Gott, du bist stärker, Gott, du stehst höher als alles andere.

Gott, unser Heiler, starker Befreier, so bist nur du.

 

Bridge

Und steht uns Gott zur Seite, was kann uns jemals hindern? Und steht uns Gott zur Seite, wer kann uns widerstehen?

 

HÖREN – GOTT SPRICHT ZU UNS

AT-Lesung 2. Mose 33,18–23

18Und Mose sprach: Lass mich deine Herrlichkeit sehen! 19Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will ausrufen den Namen des Herrn vor dir: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich. 20Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht. 21Und der Herr sprach weiter: Siehe, es ist ein Raum bei mir, da sollst du auf dem Fels stehen. 22Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in die Felskluft stellen und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen bin. 23Dann will ich meine Hand von dir tun, und du darfst hinter mir her sehen; aber mein Angesicht kann man nicht sehen.

 

NT-Lesung Johannes 2,1-11

1Und am dritten Tage war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da. 2Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen. 3Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. 4Jesus spricht zu ihr: Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. 5Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut. 6Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maß. 7Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan. 8Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt’s dem Speisemeister! Und sie brachten’s ihm. 9Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten’s, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam 10und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie trunken sind, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten. 11Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat. Es geschah zu Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.

 

Predigt zu Johannes 2,1-11 (Monika Bloedt, Laienpredigerin Bezirk Nürnberg-Paulusgemeinde)

Liebe Gemeinde,

den Predigttext haben wir vorhin in den Lesungen bereits gehört. Es ist eine sehr bekannte Geschichte aus der Bibel. Die Hochzeit zu Kana. Stoff für einen Kinofilm! Als ich mich informiert habe, welche Perikope für unseren heutigen Sonntag dran ist, dachte ich zunächst. Dieser Abschnitt passt nicht. Nicht zu dieser Jahreszeit und erst recht nicht in unsere Zeit hier und heute.

Wer will schon jetzt an eine Hochzeitsfeier denken, wo wir doch gerade wieder neue Kontaktbeschränkungen zu beachten haben und wo viele unserer Mitmenschen ganz andere Sorgen haben. Wo es oftmals um Leben und Tod geht. Wo Krankheit das zentrale Thema ist und eine gewisse Traurigkeit bis hin zur Verzweiflung und Wut, doch eher unsere Gemütslage trifft.

Frohe Nachrichten oder gar feiern – völlig daneben!

Dabei habe ich diese Geschichte von der Hochzeit zu Kana sehr gerne im Kindergottesdienst als Thema gehabt. Man kann sie wunderbar szenisch erzählen, von dem glücklichen Paar, das unheimlich viele Gäste eingeladen hat. Man hört förmlich das Gemurmel, lautes fröhliches Lachen, Kindergekreische und aufgeregtes Hin und herlaufen der Bediensteten. Man riecht die diversen leckeren Speisen und man hört Trinksprüche allenthalben. Man sieht vertraute Gesichter und lernt neue Menschen kennen.

Man ist mittendrin im großen Fest und man braucht einen langen Atem. Schließlich dauert es ja mehrere Tage. Bibelstellen belegen eine Hochzeit im alten Israel dauerte bis zu einer Woche und die Gäste konnten kommen und gehen, je nachdem wie und wann sie Zeit hatten.

Bis man da alle Gäste begrüßt hat und sich erst mal zurechtgefunden hat, war man schon eine Weile beschäftigt.

Vorbereiten hätte ich so eine Feierlichkeit nicht wollen. Da wird einem schon schwindelig die Sitzplätze zu berechnen oder feierte man einfach auf dem Boden?

Welche Unmengen an Essen und Trinken mussten organisiert werden!

Wer stellte die Gästeliste zusammen und so weiter und so weiter…

 

Das arme Paar. Fast muss man den Eindruck haben um sie geht es gar nicht. Ihre Anwesenheit wird einfach vorausgesetzt. Ohne Brautpaar keine Hochzeit und kein Fest. Der Bräutigam wird kurz erwähnt, aber eher im Rahmen einer Peinlichkeit. Doch ohne dieses peinliche Missgeschick mit dem zu Ende gehenden Weinvorrat, würde diese Hochzeit garantiert längst in den Zeiten verschwunden sein und kein Mensch würde sich jemals daran erinnern über die vielen Jahre, die sie schon erzählt wird.

Aber fangen wir mal vorne an. 1 Und am dritten Tage war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da. 2 Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen. 3 Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.

 

Da ist also die Hochzeit zu der Maria, die Mutter Jesu eingeladen war und auch Jesus und seine Jünger. So heißt es in den Versen 1+2. Wie lange die Feier schon zu Gange war, wissen wir nicht. Das ist letztendlich auch egal. In jedem Fall ist es peinlich, wenn plötzlich der Wein ausgeht.

 

Peinlich für das Brautpaar samt ihren Eltern und auch peinlich für manche Gäste. So ist es erklärbar, dass Maria sich an ihren Sohn wendet und ihm von der bevorstehenden Blamage berichtet. Sie kennt Jesus. Sie weiß um seine besonderen Fähigkeiten, um seine Auserwähltheit. Sie weiß, dass er nicht nur ein normaler Gast ist, sondern Gottes Sohn. Und Gott kann alles! Das bezweifelt sie in keinem Augenblick. Darauf vertraut sie absolut.

 

Ganz nebenbei bemerkt. Mütter denken immer sie kennen ihre Kinder am Besten und wissen genau wann sie dran sind und welche besonderen Fähigkeiten sie haben. Gut, wenn die Kinder trotzdem eigenständig entscheiden können ob das auch wirklich so ist und jetzt dran ist. Jesus war da zu seiner Mutter sehr deutlich! In Vers 4 steht: Jesus spricht zu ihr: Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.

 

Das klingt in unseren Ohren hart. Fast schon abweisend arrogant aber keinesfalls in irgendeiner Weise nett und freundlich.

 

Und Maria? Sie bleibt völlig gelassen. Sie korrigiert ihn nicht. Sie beklagt sich nicht und sie weist ihn nicht zurecht.

Sie geht mit glaubensvoller Gewissheit zu den Bediensteten. Ihnen macht sie unter vorgehaltener Hand deutlich genau das zu tun, was Jesus von ihnen verlangen wird.

 

Damit ist ihre Aufgabe erledigt. Sie wird in den nachfolgenden Versen nicht mehr erwähnt.

 

Aber was wollte Jesus ihr denn eigentlich sagen mit seinen abweisenden Worten? Vielleicht: Was willst du denn schon wieder von mir? Lass mich in Ruhe, misch dich nicht ein in mein Leben?

 

Die Versuchung liegt nahe, hier eine Mutter/Sohn/Geschichte zu erzählen, aber darum geht es nicht! Diese Geschichte passt hier nicht! Diese Deutung ist hier falsch.

 

In diesem Textabschnitt geht es nicht um eine Erzählung über verwandtschaftliche Beziehungen. Was hier aufblitzt in dem Vers ist das Zeugnis, des Christus.

 

Jesus der Mensch ist Gottes Sohn!

Meine Stunde ist noch nicht gekommen.

Das kann heißen: Es noch nicht der richtige Zeitpunkt für die Offenbarung seiner Herrlichkeit. Oder, Jesus tut seine Wunder nicht aufgrund menschlicher Aufforderung.

 

Maria war das egal. Sie zeigt durch ihr Verhalten. Tun was Jesus verlangt ist der Weg zur Hilfe in der Not.

 

Und so kommt es wie von ihr vermutet. Jesus ergreift die Initiative. Er gibt den Bediensteten klare Anweisungen.

Hören wir die nächsten Verse: 6 Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maße. 7 Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.

 

Die Wasserkrüge waren sehr groß. Einer hatte ein Fassungsvermögen von etwa 78 bis 117l. Diese Füllmenge hat man berechnen können an Hand von Ausgrabungsfunden. Rund 120 Liter, eine Badewannenfüllung! Das stelle man sich mal vor. Und das sechsmal, denn es waren sechs Krüge.

 

Ihre ursprüngliche Verwendung ist genau beschrieben. Sie dienten eigentlich der rituellen Reinigung.

Die Krüge waren leer, denn Jesus ließ sie mit Wasser füllen, bis oben hin!

8 Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt's dem Speisemeister! Und sie brachten's ihm. 9 Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten's, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam 10 und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie trunken sind, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten.

 

Da ist es schon vorbei noch ehe es richtig begonnen hat – das Wunder!

 

Keiner stellt etwas in Frage. Alle gehorchen den Anweisungen. Niemand weiß wann aus Wasser Wein wurde.

Das Wunder geschieht im Verborgenen. Der Festordner, also der Speisemeister, kommt überhaupt nicht auf die Idee zu zweifeln ob er Wasser probiert oder Wein kostet.

 

Er wusste es ja nicht! Nur die Diener wussten was sie in die Krüge gefüllt hatten.

 

Nur wer weiß woher die Gabe kommt und wer den Auftrag dazu erteilt hat, kann erkennen wer hier am Werk ist.

Gott hat durch Christus gehandelt und seine Herrlichkeit offenbart.

 

Nur die, die erkennen, dass Jesus im Auftrag Gottes und durch seine Vollmacht das Wunder gewirkt hat, wissen woher die wunderbare Fülle kostbaren Weins kommt.

 

Übertragen könnten wir sagen, der kostbare Wein in seiner großen Fülle steht für die Hochzeitsfreude. Erkennen wo die Weinfülle herkommt, kann auch ein erkennen sein, wo für uns die Quelle wahrer Lebensfreude ist.

 

So wie das in dem Lied: all die Fülle ist in dir anklingt.

All die Fülle ist in dir. Quelle des Lebens. Lebendiges Wasser, dein Wirken Herr ist offenbar.

 

Die Botschaft in unserem Textabschnitt heißt also nicht Jesus rettet die Festfreude einer Hochzeitsgesellschaft. Wie das Fest zu Ende geht, wie der Bräutigam auf die ironische Bemerkung des Speisemeisters reagiert hat. All diese interessanten menschlichen Nebensächlichkeiten werden nicht erzählt.

 

Im Zentrum steht das eingreifende Handeln Gottes. Das unterstreicht der letzte Vers der Erzählung: 11 Das tat Jesus als Anfang der Zeichen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn.

 

Der Anfang der Zeichen in Kana ist der Beginn von Jesu Wundertaten. In ihnen leuchtet seine Herrlichkeit auf.

Dafür ist Jesus in die Welt gekommen. Das ist sein Auftrag. Dafür musste die richtige Stunde anbrechen.

In dem Geschenkewunder geht es zwar nicht um Leben und Tod, sondern eher um eine peinliche Verlegenheit der Menschen aber für Jesus ist es die perfekte Gelegenheit seine HERRlichkeit zu zeigen.

Und wer wollte nicht Gottes Herrlichkeit sehen!

 

Zeige mir deine Herrlichkeit hat Mose Gott gebeten. Die AT-Lesung hat es uns nochmal vor Augen geführt. Gottes Herrlichkeit sehen wir nur indirekt, damals wie heute. Auch Mose blieb es verwehrt. Nur im Rückblick, im hinterhersehen, zeigt sich Gott.

 

Jesus zeigt Gott den Menschen damals durch sein eingreifendes wohlwollendes Handeln, durch die Wunder die er tut. Wir lesen die Geschichten und erinnern uns an ihre Wirkungen.

 

In der Regel waren es keine Peinlichkeiten, sondern ernsthafte Nöte, Zwänge oder dämonische Krankheiten die Wundertaten benötigten und hervorbrachten. Die Wunder hatten eine heilsame Wirkung. Frieden und Freude stellte sich ein.

 

Auch dieses Wunder hat Lebensfreude geschenkt.

 

Lebensfreude ist etwas Zeitloses. Wir brauchen sie in jungen Jahren ebenso wie im fortgeschrittenen Alter. In unseren unsicheren Zeiten, wie wir sie gerade durchleben erst recht!

 

Solche Lebensfreude schenkt uns Gott. Und das Weinwunder von der Hochzeit in Kana unterstreicht das.

Diese Aussage ist nicht nur in einem übertragenen Sinn gemeint, sondern echt und spürbar. Der Weingenuss schmeckte hervorragend! Der Speisemeister war begeistert.

 

Lebensfreude, die einen wohlfühlen, genießen lässt; die zur Ruhe kommen, entspannen lässt. Die uns vertrauensvoll und zuversichtlich jeden neuen Tag beginnen lässt. Die uns mutig in schwierige Krisen gehen lässt, wie auch immer die aussehen und was auch immer uns bewegt, bedrückt oder belastet. Egal wovor wir Angst haben, im Vertrauen auf Gottes Vollmacht bleibt uns zwar nichts erspart aber wir können erfahren, dass Gott auch heute noch Wunder wirkt. Gott ist größer als unsere Angst.

 

Trauen wir es Gott zu, dass er so direkt und unkompliziert und auch normal uns in unserem Leben eine Freude macht!

Gottes Herrlichkeit sehen schenkt Lebensfreude.

 

Leben in Fülle und Freude. Das hält Gott für uns bereit. Er hat es schon immer getan. Und er wird es tun. Wieder und wieder. Die Hochzeit zu Kana mit ihrem Weinwunder möchte uns das nicht vergessen lassen.

 

Seine Jünger haben es geglaubt heißt es im letzten Vers.

 

Wir die wir uns auch als seine Jünger und Jüngerinnen bezeichnen, wir die wir Jesus nachfolgen, die wir uns Christen nennen, wir alle sind eingeladen von Gottes Lebensfülle zu nehmen. So wie es im Wochenspruch angeklungen ist. Von seiner Fülle haben wir genommen Gnade um Gnade.

 

Das ist doch eine wunderbare Zusage über dieser Woche und für unser ganzes Leben.

 

Lassen sie uns alle mutig in die kommenden Tage gehen, egal was vor uns liegt. Wir dürfen uns vertrauensvoll an Gott wenden. Er wird seine Herrlichkeit offenbaren. An uns, mit uns oder durch uns! Vertrauen wir darauf und gewinnen wir echte Lebensfreude.

Amen.

 

Lied „EM 20 (2x) All die Fülle ist in dir“

All die Fülle ist in dir, o Herr,

und alle Schönheit kommt von dir, o Gott. (2x)

 

Quelle des Lebens, lebendiges Wasser. Halleluja!

Dank sei dir, ja, Dank sei dir, wir danken dir, Herr.

Dank sei dir, ja, Dank sei dir, o Herr, denn du bist uns nah;

dein Wirken, Herr, ist offenbar. Dank sei dir, ja, Dank sei dir, o Herr.

 

TEILEN – GOTT VERBINDET UNS MITEINANDER

Fürbittengebet + Vater unser (EM 758)

Gnädiger, gerechter Gott:

All unsere Sorgen befehlen wir in deine Hand,

damit wir sie loslassen können.

Wir sehnen uns nach deinem Frieden,

für uns selbst und für alle Menschen.

Wir bitten dich:

 

Sei mit deinem Geist der Hoffnung dort,

wo Menschen aufgeben wollen

und nicht mehr auf Veränderung hoffen.

Nimm der Mutlosigkeit die Macht

Und mach uns stark, neue Wege zu suchen.

 

Wir bitten dich:

Sei mit deinem Geist des Friedens dort,

wo Menschen sich hassen und verachten

und aufgestachelt werden zu Terror und Mord.

Zerbrich den Kreislauf der Gewalt

Und lass die Menschen

Den Weg deines Sohnes finden,

der zur Versöhnung führt

und zur Achtung der Würde jedes Menschen.

 

Wir bitten dich für uns selbst:

Lass unser ganzes Leben

In deinen Händen aufgehoben sein.

Mache dein Wort unter uns lebendig,

damit wir uns sammeln als die Gemeinde,

die deiner Stimme folgt.

Lass dein Reich anbrechen unter uns.

 

Gemeinsam beten wir: Vater unser…

 

WEITERGEHEN – GOTT SEGNET UNS

Lied EM 488,2+4 „Bewahre uns Gott“

  1. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott, sei mit uns in allem Leiden.

|: Voll Wärme und Licht im Angesicht, sei nahe in schweren Zeiten. :|

 

  1. Bewahre uns, Gott, behüte uns Gott, sei mit uns durch deinen Segen.

|: Dein Heiliger Geist, der Leben verheißt, sei um uns auf unsern Wegen. :|

 

*Sendung und Segen

Der Herr segne dich und behüte dich.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.

Der Herr wende sein Angesicht auf dich und schenke dir Frieden.

 

Musik zum Ausgang

 


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