Gottesdienst ZOOM Bezirk Leinfelden-Echterdingen 21.03.2021

Unser Gottesdienst findet sonntags um 10 Uhr bei ZOOM statt. Man kann per Computer oder Telefon daran teilnehmen.

 

Zur Teilnahme am Computer (Zugangsdaten gelten für alle Sonntage. Bitte gut aufbewahren!)

Bitte auf folgenden Link klicken. Damit alles reibungslos funktioniert bitte Mikrofon ausschalten.

 

Zoom-Meeting beitreten

https://zoom.us/j/95048698090?pwd=eFdWa0Rlb0VkMG5MS3RrYXNINis5UT09

 

Meeting-ID: 950 4869 8090

Kenncode: 402138

 

Zur Teilnahme per Festnetz-Telefon:

Bitte untenstehende Telefonnummer am Sonntag um 10 Uhr anrufen (ab 9:45 Uhr ist die Leitung frei und Sie können anrufen).

 

Telefon: 0695 050 2596

 

  • Es folgt die Aufforderung die Meeting-ID einzugeben (erst auf Deutsch, dann auf Englisch). Dazu bitte folgende Nummer wählen: 950 4869 8090 und mit der # Taste bestätigen.
  • Danach wird man nochmals aufgefordert die # zu drücken. Fertig!
  • Ab jetzt können alle Teilnehmer des Gottesdienstes Sie hören. Bitte deshalb nach einem kurzen Hallo versuchen möglichst ruhig zu sein, um nicht die anderen Teilnehmer zu stören. Danke!

 

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Vorab Informationen durch die Pastorin + technischen Hinweise

 

ANKOMMEN – GOTT BRINGT UNS ZUSAMMEN

Musik zum Eingang All die Fülle ist in dir, o Herr

*Votum und Eingangswort (Lektor*in)

Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes feiern wir diesen Gottesdienst. Amen.

 

„Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele." | Mt 20,28

 

Begrüßung (Lektor*in)

*Eingangsgebet (Lektor*in)

 

Eingangslied EM 23 „Ich lobe meinen Gott“

Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen und ich will erzählen von all seinen Wundern und singen seinem Namen. Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen, ich freue mich und bin fröhlich, Herr, in dir. Halleluja!

 

T: Nach Psalm 9,2-3, Dt: Gitta Leuschner 1980, M: Claude Fraysse (Frankreich) 1976, S: Alain Bergèse (Frankreich) 1976

 

HÖREN – GOTT SPRICHT ZU UNS

Lesung AT Psalm 43 (Basisbibel) (Lektor*in)

1Verhilf mir zu meinem Recht, Gott! Vertritt mich vor Gericht gegen das Volk, das sich nicht an deine Gebote hält! Rette mich vor falschen und bösen Menschen! 2Denn du bist der Gott, der meine Zuflucht ist! Warum hast du mich verstoßen? Warum muss ich so traurig durchs Leben gehen, bedrängt von meinem Feind? 3Sende dein Licht und deine Wahrheit! Sie sollen mich sicher führen. Sie sollen mich zu dem Berg bringen, wo dein Heiligtum ist – deine Wohnung. 4Dann will ich vor den Altar Gottes treten, vor Gott, der mich mit Jubel und Freude erfüllt. Zur Musik der Leier will ich dir danken, Gott, du mein Gott. 5Was bist du so bedrückt, meine Seele? Warum bist du so aufgewühlt? Halte doch Ausschau nach Gott! Denn bald werde ich ihm wieder danken. Wenn ich nur sein Angesicht schaue, hat mir mein Gott schon geholfen.

 

Lesung NT Markus 10,35-45 (Basisbibel) (Lektor*in)

35Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, traten zu Jesus und sagten zu ihm: »Lehrer, wir möchten, dass du uns eine Bitte erfüllst.« 36Jesus fragte sie: »Was möchtet ihr denn? Was soll ich für euch tun?« 37Sie antworteten: »Lass uns neben dir sitzen, wenn du in deiner Herrlichkeit regieren wirst – einen rechts von dir, den anderen links.« 38Aber Jesus sagte zu ihnen: »Ihr wisst nicht, um was ihr da bittet! Könnt ihr den Becher austrinken, den ich austrinke? Oder könnt ihr die Taufe auf euch nehmen, mit der ich getauft werde?« 39Sie erwiderten: »Das können wir!« Da sagte Jesus zu ihnen: »Ihr werdet tatsächlich den Becher austrinken, den ich austrinke. Und ihr werdet die Taufe auf euch nehmen, mit der ich getauft werde. 40Aber ich habe nicht zu entscheiden, wer rechts und links von mir sitzt. Dort werden die sitzen, die Gott dafür bestimmt hat.« 41Die anderen zehn hörten das Gespräch mit an und ärgerten sich über Jakobus und Johannes. 42Da rief Jesus auch sie herbei und sagte zu ihnen: »Ihr wisst: Diejenigen, die als Herrscher der Völker gelten, unterdrücken die Menschen, über die sie herrschen. Und ihre Machthaber missbrauchen ihre Macht. 43Aber bei euch ist das nicht so: Sondern wer von euch groß sein will, soll den anderen dienen. 44Und wer von euch der Erste sein will, soll der Diener von allen sein. 45Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen. Im Gegenteil: Er ist gekommen, um anderen zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele Menschen.«

 

Predigt zu Römer 8,24-28

Liebe Gemeinde,

die ständigen Beschränkungen und die aktuelle Unplanbarkeit zehren an meinen Nerven. Die Inzidenzen steigen wieder und wir scheinen in einer Dauerschleife aus Lockdown und leichten Lockerungen gefangen zu sein. Ich merke: Corona belastet zunehmend die Menschen in meinem Umfeld.

 

Was mir und vielen anderen Menschen Kraft zum Durchhalten gibt, ist Hoffnung. Hoffnung darauf, dass es irgendwann mal wieder besser wird. Dass die Impfkampagne funktioniert und schneller wird. Dass wir irgendwann Medikamente zur Behandlung von Covid finden. Dass zwischenmenschliche Kontakte wieder möglich werden, die jede und jeder von uns gerade gut gebrauchen könnte usw.

 

Es gibt gerade vieles auf das ich hoffe. Ich hoffe darauf, dass wie an Karfreitag und Ostern schöne Freiluftgottesdienste feiern können. Ich hoffe darauf, dass der Umbau in Echterdingen gut wird und zu einem Ende kommt. Ich hoffe darauf, dass unsere Hochzeit stattfinden kann usw.

 

Jede und jeder von uns könnte wahrscheinlich viele weitere Hoffnungen nennen. Dinge, auf die man sich freut und nach denen man sich sehnt.

 

Es ist schön, wenn man Hoffnung hat. Es tut gut, wenn ich auf etwas hoffen kann und mich nach Dingen in der Zukunft sehne, denn diese Gedanken, Ziele und Wünsche treiben mich an. Mehr noch, das was mich antreibt, ist die Hoffnung selbst.

 

Das weiß auch Paulus. Er möchte die Gemeinde in Rom durch die Hoffnung auf Gottes Herrlichkeit antreiben und zu einem Leben in Christi Nachfolge ermutigen. Und so schreibt er an die Gemeinde in Rom: 24Denn wir sind zwar gerettet, aber noch ist alles erst Hoffnung. Und eine Hoffnung, die wir schon erfüllt sehen, ist keine Hoffnung mehr. Wer hofft schließlich auf das, was er schon vor sich sieht? 25Wir aber hoffen auf etwas, das wir noch nicht sehen. Darum müssen wir geduldig warten.

 

Paulus ist überzeugt: wir sind bereits gerettet. Das steht unumstößlich fest. Weil Gott durch Jesus Christus an uns handelt, sind wir gerettet. Jesu Tod und Auferstehung befreit und rettet uns!

An diese Botschaft erinnern wir uns in knapp zwei Wochen an Karfreitag und Ostern und ich merke dabei, es ist echt schwer, diese gute Nachricht in einfache und verständliche Worte zu fassen. Wie sag ich das in eigenen Worten, was da am Kreuz und Ostermorgen mit Jesus geschieht?

 

Ich glaube, ich kann das gar nicht in eigenen Worten wiedergeben oder begreifen, dass ich durch Jesus Christus gerettet bin. An Ostern geschieht eben Unglaubliches. Unbeschreibliches. Solange ich auf Erden lebe, ist es normal sprachlos zu sein. Wie soll ich etwas beschreiben, was ich selbst nicht erlebt habe?

 

Bischof Walter Klaiber beschreibt diese Sprachlosigkeit mit folgenden Worten: „Solange unser Leben noch nicht ganz in der Gemeinschaft mit Gott geborgen ist, ist auch die Wirklichkeit unserer Rettung nicht einfach greifbar und sichtbar, sondern erst in unserer Hoffnung gegenwärtig.“[1]

 

Die Rettung ist erst in unserer Hoffnung gegenwärtig. Mich erinnert das an eine Geschichte, die mir mein Bruder einmal erzählt hat. Die Mutter seines Freundes war sterbenskrank. Sie war eine sehr gläubige Frau und zudem eine enge Freundin meiner Mutter. Ihr Sohn und damit der Freund meines Bruders konnte mit Glauben und Kirche wenig bis gar nichts anfangen. Eines Tages hat dieser Sohn seine Mutter gefragt: „Mama, du hoffst und glaubst so sehr an ein Leben nach dem Tod. Was machst du, wenn es dann nicht so kommt?“ Und seine Mutter hat ihm geantwortet: „Ich weiß nicht, ob es so werden wird, wie ich geglaubt habe, aber ich hoffe darauf. Sicher aber ist, ich wurde mein ganzes Leben durch diese Hoffnung hindurch getragen. Und das bedeutet mir sehr viel.“

 

Mein Bruder war von dieser Antwort so angetan, dass er es uns als Familie Zuhause erzählt hat. Ich weiß noch, dass ich damals über diese schlichte und gute Antwort gestaunt habe, denn sie zeigt: ich weiß es nicht, aber es kommt auf die Hoffnung an. Die Hoffnung, die so viel Kraft hat, dass sie durch Leben hindurch trägt.

 

Kurz gesagt: Es geht im christlichen Glauben also um ein Leben auf die Erfüllung der Hoffnung hin. Oder wie Paulus sagt: 25Wir aber hoffen auf etwas, das wir noch nicht sehen. Darum müssen wir geduldig warten.

 

Doch das ist gar nicht so einfach. Manchen fällt es leicht. Sie sind sich sicher und überzeugt: „Ich bin gerettet. Gott geht mit mir. Am Ende meiner Zeit kommt das ewige Leben.“ Andern dagegen fällt es sehr schwer: Sie wissen nicht, worauf sie hoffen sollen. Zweifeln und Ringen mit der frohen Botschaft.

 

Und diesen Rollen können tauschen: Jede und jeder findet sich mal in der einen und mal in der anderen Rolle wieder. Das ist normal.

 

Auch Paulus ist sich dessen bewusst. Für ihn ist deshalb die Geistkraft sehr wichtig. Und so schreibt er: 26In gleicher Weise steht uns der Geist Gottes da bei, wo wir selbst unfähig sind. Wir wissen ja nicht einmal, was wir beten sollen. Und wir wissen auch nicht, wie wir unser Gebet in angemessener Weise vor Gott bringen. Doch der Geist selbst tritt mit Flehen und Seufzen für uns ein. Dies geschieht in einer Weise, die nicht in Worte zu fassen ist. 27Aber Gott weiß ja, was in unseren Herzen vorgeht. Er versteht, worum es dem Geist geht. Denn der Geist tritt vor Gott für die Heiligen ein.

 

Paulus erzählt hier von einer Erfahrung, die er selbst gemacht hat. So berichtet Paulus zum Beispiel im 2. Korintherbrief ausführlich von seiner eigenen Schwachheit (2. Kor 11,16-12,11). Er erzählt von Momenten, wo er selbst ans Ende seiner Kräfte gekommen ist und die Dinge nicht aus eigener Kraft bewältigen konnte. „Für Paulus [ist Schwachheit also] nicht nur ein Zustand beklagenswerten Unvermögens. Für ihn selbst wurde solche Schwachheit zum Ort, wo er Gottes Nähe und Hilfe besonders intensiv erfahren hat.“[2]

 

Paulus weiß, wie es sich anfühlt, wenn ich nicht weiß, was ich beten soll. Wenn es mich überfordert zu sehen, was in der Welt geschieht: Krieg und Zerstörung. Hunger und Leid. Er weiß, wie es ist, wenn Menschen nicht an das Evangelium glauben. Wenn sie andere Wege einschlagen. Er weiß, wie es schmerzt zu sehen, dass die Schöpfung leidet. Und vielmehr weiß und vertraut er darauf: die heilige Geistkraft vertritt mich im Gebet. Wo ich mit meinen Worten am Ende bin, findet die Geistkraft Wege zu beten. Der Geist selbst tritt mit Flehen und Seufzen für uns ein. Dies geschieht in einer Weise, die nicht in Worte zu fassen ist. 27Aber Gott weiß ja, was in unseren Herzen vorgeht. Er versteht, worum es dem Geist geht. Denn der Geist tritt vor Gott für die Heiligen ein.

 

Das heißt: „Der Geist nimmt die unartikulierten und unausgesprochenen Bitten aus den Herzen der Betenden auf und übersetzt sie in die Anliegen, auf die sie Gottes Willen gemäß zielen, eben Leben und Frieden. Und so spricht im Geist Gott zu Gott: Gott, wie er im Geist in unseren Herzen gegenwärtig ist und besser weiß als wir selbst, was wir und die, für die wir beten, brauchen. Er spricht zu Gott, in dessen Hand die Zukunft der ganzen Welt liegt. So tritt er für die Heiligen ein, die Gemeinschaft derer, die in Christus zu ihm gehören und die doch darauf angewiesen sind, dass er ihr Beten aufnimmt und annimmt und nach seinem Willen gestaltet.“[3]

 

Paulus gibt den Christen in Rom hier also ganz praktische Alltagstipps für ihren Glauben mit auf den Weg. Vertrau auf Gott. Hoffe auf den Herrn. Durch den Geist steht er dir in jedem Moment deines Lebens bei. Er vertritt dich im Gebet und bringt Gott deine Anliegen vor. Und mehr noch dieser Gott befreit dich und rettet dich.

Paulus „trägt [damit] eine Grundaussage seine Botschaft in den Alltag der Christen hinein. Der Gott, dessen Geist für die eintritt, die nicht wissen, was sie beten sollen, ist der Gott, der die Gottlosen rechtfertigt und die Toten auferweckt. Auf seine schöpferische Kraft dürfen Christen auch dann hoffen, wenn ihre eigenen Worte und Überlegungen im Reden mit Gott am Ende sind.“[4]

 

Und zugleich spricht Paulus ihnen zu: 28Denen, die Gott lieben, dient alles zum Guten. Es sind die Menschen, die er nach seinem Plan berufen hat.

 

Hier geht es um die persönliche innere Einstellung. Sie ist charakteristisch. Wessen Herz von Gottes Liebe erfüllt ist und wer darum Gott liebt – aus ganzem Herzen, ohne das Misstrauen, Gott könne es vielleicht doch nicht gut mit uns meinen – , der wird erfahren, dass letztlich alles, auch leidvolle und schwierige Erfahrungen in einem Leben zum Guten zusammenwirken. Paulus meint hier keinen Allgemeinplatz.[5] Er weiß: das geht nicht sofort, dass alles gut ist. Und dennoch vertraut er darauf, dass Gott alles zum Guten zusammenfügen wird.  Er schreibt: 18Ich bin überzeugt: Das Leid, das wir gegenwärtig erleben, steht in keinem Verhältnis zu der Herrlichkeit, die uns erwartet. Gott wird sie an uns offenbar machen.

 

Das ist Hoffnung und Zuversicht pur! Diese Worte tun mir gut. Gerade aktuell wecken diese Worte in mir eine große Hoffnung und Freude auf die Herrlichkeit Gottes. Und um diese Herrlichkeit Gottes besser zu beschreiben, verwendet Paulus das Bild der Schöpfung.

 

Aktuell lässt sich das gut beobachten. Wer einen Garten hat oder ab und zu spazieren geht, sieht überall die Frühlingsboten: erste Krokusse und Osterglocken blühen. Primeln erwachen zum Leben und Christrosen und Schneeglöckchen trotzen Schnee und Regen. Die Natur erwacht zu neuem Leben. Das gehört zum normalen Kreislauf der Jahreszeiten dazu. Im Herbst vergeht die Blüte, im Winter liegt alles brach und im Frühling erwacht es von neuem.

 

Paulus sieht die Schöpfung deshalb der Vergänglichkeit unterworfen. Genau wie uns Menschen und dennoch ist in dieser Vergänglichkeit ganz viel Hoffnung. So wie die Blüten zu neuem Leben erwachen, wird Gott uns zu neuem Leben erwecken.

 

Worte diese Auferweckung zu erklären, habe ich nicht. Ich halte es hier ganz mit Paulus: Denn jetzt sehen wir nur ein rätselhaftes Spiegelbild. Aber dann sehen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich nur Bruchstücke. Aber dann werde ich vollständig erkennen, so wie Gott mich schon jetzt vollständig kennt. (1. Kor 13,12)

 

Für mich heißt das: am Ende fügt Gott die einzelnen Teile zu einem Gesamtbild zusammen und lässt uns sehen, wie er uns erdacht hat: Als Menschen, die er nach seinem Plan berufen hat. Als Menschen, die Gott lieben. Als Menschen, die Hoffnung in die Welt tragen.

Amen.

 

Lied EM 42,2+3 „Du Mensch gewordner Gott“

  1. Du Mensch gewordner Gott, der uns unendlich liebt, der uns erlöst von Sünd und Tod und wahres Leben gibt: Wir wenden unser Herz dir, unserm Heiland, zu. Dein Blut, o Lamm, dein Todesschmerz bringt unsrer Seele Ruh.
  2. O heilger Gottesgeist, wir trauen deiner Kraft, die uns den Weg zum Leben führt und Neues in uns schafft. Wenn Liebe uns erfüllt, verliert sich Sorg und Leid, von unermessnem Trost umhüllt bestehen wir die Zeit.

 

T: Charles Wesley 1747 (>>Father/Maker, in whom we live<<), Dt: Annegret Klaiber 2000, MS: George Job Elvey 1868

 

TEILEN – GOTT VERBINDET UNS MITEINANDER

Bekanntgaben + Zeit der Gemeinschaft

Donnerstag (25.3.),         20 Uhr Gesprächsabend und Predigtnachgespräch zu

Römer 8 bei ZOOM

Sonntag                               10 Uhr Gottesdienst zum Palmsonntag bei ZOOM (Pastorin M. Bloedt)

 

Weitere Informationen:

An Gründonnerstag laden wir herzlich zur Abendmahlsfeier bei ZOOM ein. Man kann per Computer oder Telefon teilnehmen. Wir beginnen um 20 Uhr. Es gilt die gleiche Telefonnummer und Link wie für die normalen Gottesdienste. Bitte vorab Brot und Traubensaft für den eigenen Verzehr besorgen.

 

An Karfreitag und Ostersonntag wollen wir jeweils um 10 Uhr einen Freiluftgottesdienst feiern. Nähere Infos zum Ort folgen.

 

Außerdem werden sowohl an der Christus-, als auch an der Johanneskirche Kreuzweg-Stationen vom Evangelischen Jugendkreuzweg aufgebaut. Der Kreuzweg dauert ca. 50 Minuten und kann jederzeit gelaufen werden. Als zusätzliches oder alternatives Angebot zum Gottesdienst.

Ein Smartphone mit QR-Scanner ist hilfreich, aber nicht zwingend nötig. Die Stationen sind ab Gründonnerstag aufgebaut und bleiben übers ganze Wochenende aufgebaut.

 

Weitere Informationen?

 

Fürbittengebet und Vater unser

Herr Jesus Christus, wir danken dir für deine Liebe, die du uns durch deinen Tod am Kreuz bewiesen hast, und das neue Leben, das uns durch deine Auferstehung geschenkt ist. Wir wollen unseren Dank zum Ausdruck bringen, indem wir für die bitten, die selbst keine Kraft mehr haben, die keinen Ausweg mehr kennen, die den Tod vor Augen haben. Hilf uns, diese Menschen zu erkennen und auf sie zu zugehen, dass ihnen durch uns deine Liebe erfahrbar wird. Wir rufen zu dir: Herr, erbarme dich.


Herr, unser Gott, unsere Welt ist voll von Not und Elend. Darum bitten wir dich: Lass uns erfahren, dass du bei uns bist als der Gott, der mit uns leidet. Lass uns daran glauben, dass du keines Menschen Leid vergisst, und lass deine Nähe sichtbar werden in der Güte, die wir Menschen einander schenken. Lass uns vor Augen haben, dass Du dieses Leid nicht willst, und zeige uns Wege, wie wir mitbauen können an deinem Reich, in dem Du alle Tränen von den Angesichtern abwischst. Wir rufen zu dir: Herr, erbarme dich.

Wir bitten dich für alle Menschen, die von Unsicherheit und von Zweifel geplagt werden und deren Glaube an dich nachlässt; für alle, die nichts mehr vom Leben erwarten; für alle, die nur noch schwarz sehen für ihre Zukunft, weil ihnen das Nötigste zum Leben fehlt; für die, die ihren Glauben an die Menschen verloren haben, weil sie immer und immer wieder enttäuscht worden sind; für die, die nicht mehr an sich glauben und die es schwer mit sich selbst haben. Wir rufen zu dir: Herr, erbarme dich.

Wir bitten dich für alle, die in Gefahr sind, sich gegen ihre Mitmenschen zu verschließen und zu vereinsamen. Für die Eheleute, die einander fremd geworden sind und sich nichts mehr zu sagen haben; für die Eltern, die ihre Kinder nicht mehr verstehen; für die Kinder, die ohne die Liebe ihrer Eltern aufwachsen müssen; für die Jungen und Mädchen, denen das Leben bereits nichts mehr zu sagen hat und die Zuflucht zu Drogen nehmen; für die, deren Kindheit durch Krieg zerstört wird. Wir rufen zu dir: Herr, erbarme dich.


Herr unser Gott, du kennst einen jeden mit Namen, du lässt keinen von uns verloren gehen. Darum bitten wir dich: Lass uns erfahren, dass du ein Gott der Lebendigen bist und dass du das Glück der Menschen willst. Gib uns allen Kraft, das sichtbar werden zu lassen in der Art und Weise, wie wir miteinander umgehen. Wir rufen zu dir: Herr, erbarme dich.

Und alles Weitere, was uns jetzt noch bewegt und berührt, bringen wir in den Worten vor dich, die dein Sohn Jesus Christus uns gelehrt hat.

Vater unser

WEITERGEHEN – GOTT SEGNET UNS

Lied EM 509 Bleib mit deiner Gnade bei uns

Bleib mit deiner Gnade bei uns, Herr Jesu Christ. Ach, bleib mit deiner Gnade bei uns, du treuer Gott.

Stay with us o Lord Jesus Christ, night will soon fall. Then stay with us o Lord Jesus Christ, light in our darkness.

Bleib mit deiner Gnade bei uns, Herr Jesu Christ. Ach, bleib mit deiner Gnade bei uns, du treuer Gott.

 

T: Taizé 1982, MS: Jaques Berthier, Taizé (Frankreich) 1982

 

*Sendung und Segen (Mareike Bloedt)

Der Herr segne dich und behüte dich.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.

Der Herr wende sein Angesicht auf dich und schenke dir Frieden.

Amen.

 

Musik zum Ausgang Bewahre uns Gott

 

 

Gemeinde Lizenz:

CCLI 1928300

 

[1] Klaiber, Botschaft des NT, Der Römerbrief, S. 152.

[2] Klaiber, Botschaft des NT, Römerbrief, S. 152-253.

[3] Vgl. Klaiber, Botschaft des NT, Römerbrief, S. 154.

[4] Klaiber, Botschaft des NT, Römerbrief, S. 154.

[5] Vgl. Klaiber, Botschaft des NT, Römerbrief, S. 154-155.


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