Bezirksgottesdienst zum Jahresabschluss

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ANKOMMEN – GOTT BRINGT UNS ZUSAMMEN

Musik zum Eingang (Band)

*Votum und Eingangswort (Lektor)

Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes feiern wir diesen Gottesdienst. Amen.

In Psalm 31 wird uns zugesprochen: „Meine Zeit steht in deinen Händen“

Begrüßung (Lektor)

Herzlich willkommen zu diesem Gottesdienst am Altjahresabend 2020.

 

*Abendgebet (Lektor)

Wir beten:

Unser Abendgebet steige auf zu dir, Herr,

und es senke sich auf uns herab dein Erbarmen.

Dein ist der Tag und dein ist die Nacht.

Lass, wenn des Tages Licht verlischt,

das Licht deiner Wahrheit uns leuchten.

Geleite uns zur Ruhe der Nacht

und dereinst zur ewigen Vollendung

durch unseren Herrn Jesus Christus.

 

Du hast uns zu dir geschaffen

und unser Herz ist unruhig in uns,

bis es Ruhe findet in dir.

Lass uns darum in den späten Stunden dieses Tages

heimkehren in dein Haus.

Nimm von uns den Lärm unseres Tuns,

die Unrast unserer Gedanken,

die Angst unseres Herzens,

dass wir bereit werden für deine Gegenwart,

frei für deine Liebe,

offen für dein Licht.

Amen.

 

Eingangslied KB 958 „In Christ alone my hope is found“ (ohne Gemeindegesang; Gesang nur durch Band/Vorsänger)

 

HÖREN – GOTT SPRICHT ZU UNS

Still werden – Schweigen (Pastorin)

Heute beschließen wir das Jahr 2020. Ein verrücktes Jahr geht zu Ende. Ein Jahr in dem vieles auf den Kopf gestellt wurde. Ein Jahr, das von einem Virus bestimmt wurde. Leicht vergisst man dabei, dass das Jahr mehr als Corona war. Es gab Momente der Freude, des Liebens und vielem anderen.

Heute nehmen wir uns Zeit in Ruhe dieses Jahr zu beschließen. Unserer Seele wird es guttun. Es ist heilsam, wenn wir uns am Jahresende bewusst daran erinnern, was in diesem Jahr geschehen ist, welche äußeren Ereignisse dieses Jahr geprägt haben, aber vor allem, was in uns selbst verwandelt worden ist. Das Wort „Erinnern“ bedeutet, dass ich das, was außerhalb von mir ist, nach innen bringe, in mein Herz hineinhalte, dass ich das, was geschehen ist, zu einer inneren Wirklichkeit werden lasse. Ein langes Jahr liegt hinter uns. Ein Jahr, das verflog mit all seinen Tagen:

 

Es bleibt: Die Erinnerung an dieses Jahr 2020 mit seinen 12 Monaten, seinen 52 Wochen, seinen 365 Tagen und 365 Nächten mit seinen 8.760 Stunden, 525.600 Minuten, 31.536.000 Sekunden...

 

Nun bin ich da, vielleicht müde, randvoll mit allem, was ich erlebt habe.

Es fällt vielleicht schwer, zur Ruhe zu kommen, Gedanken gehen…

Doch ich bin da, vieles wartet auf mich:

zuhören – beten – meine Mitte finden…

Kann ich das? Ist da noch Raum in mir?

 

Jesus sagt: Glücklich bist du, wenn du zu mir kommst mit einem offenen Herzen und mit leeren Händen. Ich will dir etwas schenken, wenn du dich öffnest.

Dazu wollen wir uns Zeit nehmen jetzt – Zeit zum Ausatmen und zur Stille – mit alten Gebetsworten:

 

„In dir sein, Herr, das ist alles“

In dir sein, Herr, das ist alles.

Das ist das Ganze, das Vollkommene, das Heilende.

Die leiblichen Augen schließen,

die Augen des Herzens öffnen

und eintauchen in deine Gegenwart.

Ich hole mich aus aller Zerstreutheit zusammen

und vertraue mich dir an.

Ich brauche nicht zu reden, damit du mich hörst.

Ich brauche nicht aufzuzählen, was mir fehlt,

ich brauche dich nicht zu erinnern

oder dir zu sagen, was in dieser Welt geschieht

und wozu wir deine Hilfe brauchen.

Auch wenn meine Gedanken unterwegs sind:

du bist schon da.

Und so möchte ich schweigen,
damit ich unter den vielen Stimmen, die deine erkenne.

------------------ Stille ----------------------------

 

Als alle Dinge in der Mitte des Schweigens standen",
sagt die Bibel, "da kam vom göttlichen Thron, o Herr, dein allmächtiges Wort."

Ich möchte schweigen und darüber staunen,
dass du für mich ein Wort hast.

In dir sein, Herr, das ist alles,

was ich mir erbitte.

Damit habe ich alles erbeten,

was ich brauche für Zeit und Ewigkeit.

 

Lesung: Psalm 121 (Lektor)

1 Ein Wallfahrtslied. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? 2 Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. 3 Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht. 4 Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. 5 Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, 6 dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. 7 Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele. 8 Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!

 

Liedeinspielung „Meine Zeit steht in deinen Händen“ (UE-Boom)

 

 

 

Jahresrückblick (Pastorin)

 

Zurückgelassenes

1 Jahr

12 Monate

Was hast du zurückgelassen in diesem Jahr?

Was willst du zurücklassen?

Gibt es jemanden, den du vermisst?

Gibt es etwas, das du vermisst?

Gibt es etwas, das du loslassen musst?

 

Sommer und Winter, Regen und Dürre

1 Jahr

52 Wochen

Welche Blumen hast du blühen sehen in diesem Jahr?

Was war dein liebster Platz in der Hitze des Sommers?

Warst du traurig oder froh, als es begann zu schneien?

Trauer

1 Jahr

365 Tage

365 Nächte

Was hat dich traurig gemacht in diesem Jahr?

Worüber hast du geweint?

Worüber solltest du weinen?

Gibt es etwas, wofür du dich schämst?

Gibt es etwas, das dir noch verziehen werden muss?

Gibt es etwas, das du dir selber verzeihen musst?

 

Glück

1 Jahr

8.760 Stunden

Was hat dich froh gemacht in diesem Jahr?

Was hat dein Herz tanzen lassen?

Gibt es einen glücklichsten Moment für dich zwischen all den tausenden von Momenten?

 

Musikstück (Band)

 

Impuls (Pastorin)

Mit dem heutigen Abend endet das Jahr 2020 mit seinen 12 Monaten, seinen 52 Wochen, seinen 365 Tagen und 365 Nächten mit seinen 8.760 Stunden, 525.600 Minuten, 31.536.000 Sekunden...

 

Ein guter Zeitpunkt innezuhalten und auf dieses Jahr zurückzuschauen, so wie wir es gerade im Jahresrückblick getan haben.

 

Und, liebe Gemeinde, vielleicht haben ja manche von uns dabei gemerkt, dass 2020 viel mehr als nur Corona war. Der persönliche Jahresrückblick erinnert eben an viel mehr als die Jahresrückblicke in den verschiedenen Medien.

 

Ich habe früher gerne die Zeit zwischen den Jahren genutzt, um einen Brief an meine Freunde und Bekannten in Schweden und Deutschland zu schreiben. In den letzten Jahren wurden diese Briefe immer kürzer und irgendwann hab ich gar keine Mail mehr geschrieben. Dieses Jahr habe ich mich aber mal wieder hingesetzt und die wichtigsten Erlebnisse aus 2020 aufgeschrieben. Diese Mal habe ich sehr viele Antworten bekommen. Selbst von Freunden, die ich seit mehreren Jahren nicht mehr gesehen, gehört oder gesprochen habe.  

 

Und ich habe dabei gemerkt: mein 2020 war viel mehr als Corona. Vielleicht ging es euch ja gerade ähnlich als ihr auf das vergangene Jahr zurückgeblickt habt.

In vielen Familien in unserer Kirchengemeinde lagen in diesem Jahr Freude und Leid ganz nah beieinander: Menschen sind gestorben. Der Abschied hat wehgetan und er tut es noch immer. Kinder wurden geboren, neues Leben wurde geschenkt und dankbar empfangen.

 

Manche von Euch werden sich an Krankheiten erinnern, die sie überstanden haben, an Probleme, die sie gelöst haben. Manche sind vielleicht müde und ausgelaugt und wünschen sich, dass sie im neuen Jahr neue Kraft schöpfen können.

Es gab Augenblicke in den letzten zwölf Monaten, die ich am liebsten festgehalten hätte. Weil sie so kostbar waren, so selten, so wertvoll. In solchen Augenblicken empfinde ich die Zeit anders als sonst, fast wie in Zeitlupe, nehme sie bewusster wahr und will sie auskosten.

Andere Tage fliegen dagegen nur so dahin, werden kaum richtig bemerkt, weil sie so normal sind, so alltäglich.

Und wir alle stehen am Ende eines Jahres da und fragen uns: Wo ist nur die Zeit geblieben? Was hat sich verändert, was ist aus unseren Plänen geworden? Was ist uns in diesem Jahr gut gelungen, was haben wir versäumt? Wofür können wir dankbar sein? Wo hat sich manches gut gefügt, was erst so schwierig aussah? Wo hoffen wir noch auf Besserung?

Am Ende dieses Jahres schauen wir zurück auf das, was war. Und schauen voraus, auf das, was kommt. Mitten in unserer durch Corona auf den Kopf gestellten Welt halten wir kurz inne und fragen nach dem, was bleibt, wenn so viel sich verändert. Was gibt Halt, wenn der Boden unter den Füßen nachgibt, was gibt Vertrauen und Mut für die Zukunft, was gibt Orientierung im Dschungel der Vielfalt und Beliebigkeit? 

Mir hilft dabei mein Glaube und der Zuspruch aus biblischen Worten, wie zum Beispiel folgendes Wort aus Hebräer 13 (Hebr 13,8-9b):

Jesus Christus ist gestern und heute derselbe und bleibt es für immer. Lasst euch durch die vielfältigen fremden Lehren nicht irreführen. Denn es ist wirklich nützlich, wenn euer Herz durch Gnade gefestigt wird. (Basisbibel)

Der erste Satz ist ein kleines und ganz präzises Bekenntnis:
Jesus Christus ist gestern und heute derselbe und bleibt es für immer. Bis in Ewigkeit. In ihm hat Gott sich ganz auf unsere Seite gestellt.

 

Das wird auch in anderen Bibelstellen nochmals unterstrichen. Da heißt es zum Beispiel in Johannes 3: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggeborenen Sohn gab, auf das alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern ewiges Leben haben.“ Oder in Römer 8 heißt es: „Nichts kann uns trennen von dieser Liebe Gottes, die in Jesus Christus ist."

Das heißt: Bei allem, was sich verändert in unserer Welt, bleibt das verlässlich. Das ändert sich nicht: Jesus Christus bleibt derselbe. Gestern, heute und immer und damit sind wir zugleich mit Gott und seiner Liebe verbunden.

Und so heißt es weiter: Lasst euch durch die vielfältigen fremden Lehren nicht irreführen. Denn es ist wirklich nützlich, wenn euer Herz durch Gnade gefestigt wird.

Im zweiten Satz hören wir die Einladung an uns selbst genau so eindeutig wie Christus zu sein. Uns also nicht irre machen zu lassen, sondern uns festzumachen und zu vertrauen.


Jesus Christus ist verlässlich, in ihm bleibt Gott sich selbst treu und uns. Mit ihm in ein neues Jahr zu gehen, heißt, darauf zu vertrauen, dass er mit uns geht. Auf allen Wegen, die wir zurücklegen, ist er an unserer Seite, bei allen Veränderungen, die das Leben mit sich bringt, ist er unbeirrt und hartnäckig in unserer Nähe.

Solche Verlässlichkeit brauche ich, um mich zurechtzufinden im Leben, in unserer Welt. Damit ich weiß, was gut und böse ist, damit ich unterscheiden kann, was richtig ist und was falsch.

 

Lassen wir uns also nicht beirren durch mancherlei Lehre. Lassen wir uns nicht von den falschen Leuten leiten. Das heißt: Sucht nicht die leichten Lösungen, hört nicht auf die vielen Stimmen, die da um euch herumreden und wichtig tun. Sonst werdet ihr keine Gewissheit und keine Zuversicht finden, und euer Herz wird unruhig sein, eure Gedanken bodenlos und eure Schritte unsicher.

 

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn ich vor einer schwierigen Entscheidung stehe, dann nehme ich mir Zeit zum Beten. Zeit zum Innehalten. Ich erzähle Gott, was für und was gegen die eine oder die andere Lösung spricht. Nach diesem Hin- und Herdenken weiß ich oft, für was ich mich entscheiden werde. Ich spüre, dass Gott mich auf den richtigen Weg schickt. So werde ich ruhig und mein Herz findet Halt. Ich kann dann beherzt den nächsten Schritt tun, weil mein Herz sozusagen „fest geworden“ ist. 

Denn mit dem festen Herz ist kein unbewegtes, starres Herz gemeint, sondern eins, das zur Ruhe kommt. Eins, das sich bewegen lässt von all den Entscheidungen, die uns tagtäglich abverlangt werden, das sich anrühren lässt von all den Möglichkeiten, zu handeln. Ein Herz, das sich öffnet für die Verantwortung, die wir tragen für unser Leben und für das Leben derer, die uns anvertraut sind. Und das dann nach Überlegen, nach Zögern und Zweifeln zur Ruhe kommt und weiß, was zu tun, zu sagen oder zu lassen ist.

Luther übersetzt diesen Vers mit den Worten: „Ein festes Herz ist ein köstlich Ding...“ Ein köstlich Ding sicher seinen Weg an Gottes Hand zu gehen. Und zugleich ist das schlichtweg Gnade. Denn die Gnade Gottes gibt dem Herzen festen Halt und lässt es ruhig werden. Nicht wir selbst, sondern Gott nimmt unser Herz fest in seine Hände und gibt uns Sicherheit. Er bringt uns und alles, was uns umtreibt, zur Ruhe. Er erfüllt uns mit Vertrauen und Zuversicht.

Der Kirchenvater Augustinus hat das einmal so beschrieben: „Unruhig ist das Herz in uns, bis es Ruhe findet in dir, Gott.“
Diese Worte tun mir gut. Sie sprechen mir zu, dass Gott da ist, mich trägt und stützt – egal wie stürmisch die Welt um mich herum gerade ist. Auf ihn vertraue ich. Bei ihm komme ich zur Ruhe. Ich lasse los und werde gelassen.

 

Gut zu wissen, dass Gott auch 2021 bei uns sein wird – egal, was kommen wird. Denn er ist „bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

Amen.

 

TEILEN – GOTT VERBINDET UNS MITEINANDER

Liedeinspielung „Von guten Mächten“ (UE-Boom)

 

Schuldbekenntnis (Pastorin)

Ein besonderes Jahr geht heute zu Ende. Das zeigt sich auch an diesem letzten Abend von 2020. Normalerweise würden wir heute das Mahl am Tisch des Herrn feiern. Wir würden unsere Schuld bekennen, Vergebung erfahren und danach Brot und Traubensaft teilen. Doch heute ist eine Mahlfeier aufgrund von Corona nicht möglich.

 

Dennoch soll heute Gelegenheit sein um Vergebung zu bitten. Wir bekennen hierzu unsere Schuld. Ich bitte die Gemeinde immer mit den Worten „Vergib uns unsere Schuld zu antworten.“

P:          Herr, unser Gott, wir bitten dich:

Vergib, wo wir unsere Zeit wie ein Geschwätz verbrachten, aber für die Mitte unseres Lebens keine Zeit hatten,

Vergib, wo wir anderes in den Mittelpunkt unseres Lebens stellten und durch eigenes Planen und Entwerfen vergaßen zu fragen: Herr, was willst Du?

Vergib, wo wir sagten: ich habe keine Zeit, weil uns Unwichtiges wichtiger und angenehmer war.

Gemeinde:  Vergib uns unsere Schuld.

 

P:                  Herr, unser Gott, wir bitten dich:

Vergib uns die Armut, wie wir unser Leben aus dem Glauben gestalten, die Oberflächlichkeit unserer Gebete, unsere Unbeständigkeit und unseren Unglauben, unser zögerndes und oft mutloses Bekenntnis zu Dir.

GemeindeVergib uns unsere Schuld.

P:                  Herr, unser Gott, wir bekennen:

Wir nehmen einander oft die Liebe weg, die du uns geschenkt hast, damit wir glücklich seien.

Wir machen einander oft das Leben schwer, fügen wissentlich oder unwissentlich Leid zu und missachten einander.

Wir bleiben einander oft das Vertrauen schuldig, das du in uns gesetzt hast.

Gemeinde:  Vergib uns unsere Schuld.

Stilles Gebet – Zuspruch (Pastorin)

Heile du mich, HERR, so werde ich heil;

hilf du mir, so ist mir geholfen. (Jer. 17,14)

 

Hingabe- und Übergabegebet + Vater unser (Pastorin)

Gemeinsam beten wir, das Hingabegebet nach John Wesley:

 

Mein Herr und mein Gott,

nimm alles von mir, was mich hindert zu Dir.

Mein Herr und mein Gott,

gib alles mir, was mich fördert zu Dir.

Mein Herr und mein Gott,

nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir.

Ich gehöre nicht mehr mir, sondern dir. Stelle mich, wohin du willst. Geselle mich, zu wem du willst. Lass mich wirken, lass mich dulden. Brauche mich für dich, oder stelle mich für dich beiseite. Erhöhe mich für dich, erniedrige mich für dich. Lass mich erfüllt sein, lass mich leer sein. Lass mich alles haben, lass mich nichts haben. In freier Entscheidung und von ganzem Herzen überlasse ich alles deinem Willen und Wohlgefallen.

Herrlicher und erhabener Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Du bist mein, und ich bin dein. So soll es sein. Bestätige im Himmel den Bund, den ich jetzt auf Erden erneuert habe.

Vater Unser

 

Ein Wort für uns – Biblische Worte für das Jahr

Wer ein Jahreslos bekommen möchte, wende sich an Pastorin Mareike Bloedt.

 

Wünsche (Lektor)

1 Jahr

525.600 Minuten

Was wünschst du dir für das Jahr, das kommt?

Was möchtest du sehen?

Wer möchtest du sein?

Welche Wüsten wirst du durchqueren?

Welches Wunder soll dir begegnen?

Wem möchtest du begegnen?

 

WEITERGEHEN – GOTT SEGNET UNS

 

Lied KB 970 „Shalom, der Herr segne uns“ (ohne Gemeindegesang; Gesang nur durch Band/Vorsänger)

 

Sendung und Segen (Pastorin)

Der du allein der Ewge heißt
und Anfang, Ziel und Mitte weißt
im Fluge unsrer Zeiten:
bleib du uns gnädig zugewandt
und führe uns an deiner Hand,
damit wir sicher schreiten.

 

Wir stellen uns unter den Segen Gottes:

Der Herr segne dich und behüte dich.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.

Der Herr wende sein Angesicht auf dich und schenke dir Frieden.

Musik zum Ausgang (Band)

 

Türkollekte

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